Menopause wirkt sich auf Kognition aus

Frau in Menopause

Frau in Menopause: Wechseljahre belasten Kognition (Foto: pixabay.de/Silviarita)

Schwere der Symptome beeinflusst Depressionen und sexuelle Dysfunktion empfindlich

Chandigarh – Die Schwere einiger Symptome der Menopause, vor allem Depressionen und sexuelle Dysfunktion, stehen mit der kognitiven Leistungsfähigkeit von Frauen in Verbindung, wie eine Studie der Panjab University  zeigt. Obwohl es sich bei der Menopause um ein natürliches Phänomen handelt, erleben sie nicht alle Betroffenen verschiedener ethnischer Gruppen gleich.

Studie mit mehr als 400 Frauen

Die Häufigkeit und Schwere der Symptome kann bei jeder Frau sehr unterschiedlich sein. Frühere Studien haben die Auswirkungen dieser Symptome auf das körperliche und psychische Wohlbefinden untersucht. Die aktuelle Studie mit mehr als 400 Frauen geht jedoch von einem anderen Ansatz aus. Untersucht wurden die Auswirkung der Schwere der Symptome auf die kognitive Leistungsfähigkeit und ihre fünf großen Bereiche wie Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Erinnern sowie Sprache und visuell-räumliche Fähigkeiten.

Die Forscher haben unter anderem die Schwere der Symptome einer Menopause, wie sexuelle Dysfunktion, vasomotorische Symptome (Hitzewallungen), Depressionen und Angst untersucht. Ergebnis: Die kognitive Leistungsfähigkeit von Frauen hängt mit der Schwere bestimmter Symptome der Menopause empfindlich zusammen. Das gilt vor allem für Depressionen und sexuelle Dysfunktion. Es konnte jedoch kein Zusammenhang zwischen der Schwere der vasomotorischen Symptome und der kognitiven Leistungsfähigkeit hergestellt werden. Andere Studien haben einen derartigen Zusammenhang nahegelegt. Die aktuellen Forschungsergebnisse wurden in “Menopause” veröffentlicht.

Quelle: pressetext.com