Frauen mit Sehfehler haben Depressionsrisiko

Yoga

Yoga: Sehen beeinflusst Stimmung (Foto: pixabay.de, BestPsychologists in Lahore)

Analyse von Wissenschaftlern der University of Michigan stellt eindeutigen Zusammenhang her

Ann Arbor – Eine Beeinträchtigung der Sehkraft in der Mitte des Lebens erhöht bei Frauen die Wahrscheinlichkeit von zukünftigen Depressionen. Das zeigt eine neue Studie unter der Leitung der University of Michigan. Viele der die Sehkraft gefährdenden Erkrankungen des Auges treten jedoch vor dem höheren Alter auf. Im mittleren Alter kommt es zu einer Verdreifachung von Beeinträchtigungen des Sehvermögens.

Viele Probleme korrigierbar

Zu diesen Beeinträchtigungen gehören verbreitete und korrigierbare Probleme wie Refraktionsfehler und Grauer Star sowie ernsthaftere chronische Erkrankungen des Auges wie Glaukome, diabetische Retinopathie, hypertensive Retinopathie und Makuladegeneration. Die auf Daten der “Study of Women’s Health Across the Nation” basierende Studie hat bei Frauen mittleren Alters die Längsassoziation zwischen Beeinträchtigungen der Sehkraft und depressiven Symptomen untersucht.

Laut den Forschern gibt es eine signifikante Längsassoziation von leichten, mittleren und schweren Beeinträchtigungen mit nachfolgenden Symptomen einer Depression. Demnach hat eine Depression in der Lebensmitte weitreichende Auswirkungen, nicht nur in Bezug auf damit einhergehende schlechte Gesundheitsfolgen, sondern auch als negativer Einfluss auf ein gesundes Älterwerden. Eine frühe Identifizierung und rechzeitige Korrektur der Sehstörungen ist laut den in “Menopause” veröffentlichten Ergebnissen ein wichtiger Schritt zur Bewahrung der geistigen und körperlichen Gesundheit von Frauen im mittleren Alter.

Quelle: pressetext.com