Kündigung des Arbeitsverhältnisses wegen Erkrankung

Eine Krankenschwester konnte aufgrund einer notwendigen medikamentösen Behandlung keine Nachtschichten mehr ableisten. Der Arbeitgeber kündigte daraufhin das Arbeitsverhältnis bei Einhaltung der Kündigungsfrist wegen andauernder Erkrankung.

Das Bundesarbeitsgericht wertete die Kündigung als unzulässig und rechtswidrig. Die Krankenschwester hätte vielmehr Anspruch auf eine ausreichende Beschäftigung in den Tagesschichten. Auch den nach der Kündigung einbehaltenen Lohn musste der Arbeitgeber nachzahlen.

Aktenzeichen: BAG, AZ: 10 AZR 637/13