Keine Abrechenbarkeit fachärztlicher Leistungen ohne Schwerpunktbezeichnung

Einem Arzt ohne entsprechende Schwerpunktbezeichnung muss keine Abrechnungsgenehmigung für fachärztliche Leistungserbringung erteilt werden. Auf die persönliche Qualifikation des Arztes kommt es nicht an, entschied das Bundessozialgericht (BSG). Im vorliegenden Fall wollte ein Arzt für Kinder- und Jugendmedizin ohne Berechtigung, die Schwerpunktbezeichnung Neuropädiatrie zu führen, entsprechende fachärztiche Leitungen abrechnen.

Aktenzeichen: BSG, 10.12.2014, AZ: B 6 KA 49/13 R
Entscheidungsjahr: 2014