Hyperthermiebehandlung bei Mammakarzinom

Die Hyperthermiebehandlung eines Mammakarzinoms erfüllt nicht die Voraussetzungen einer wissenschaftlich allgemein anerkannten Behandlungsmethode; zumindest dann, wenn sie nicht zusammen mit anderen schulmedizinischen Methoden erfolgt. Wenn daher die Therapie mit herkömmlichen Behandlungsmethoden möglich ist, sind die Aufwendungen für eine Hyperthermiebehandlung nicht beihilfefähig.

Aktenzeichen: VG Karlsruhe, 20.10.2011, AZ: 9 K 1098/10
Entscheidungsjahr: 2011