Allgemeines Haftungsrecht –Fehlende Absicherung im Modehaus

Geschäfte (hier: ein Modehaus ) müssen in ihren Läden dafür sorgen, dass die notwendigen Standards der Sicherheit für die Kunden eingehalten werden; sog. Verkehrssicherungspflicht.

So hatte ein 4jähriges Kind einen Kleiderständer durch leichtes Ziehen an einem Gürtel zum Umsturz gebracht. Das Kind erlitt eine schwere Augenverletzung. Gutachterlich wurde festgestellt, dass der Ständer einen völlig unsicheren Stand hatte. Das Modehaus musste für den Schaden haften

Aktenzeichen: OLG Hamm, AZ: 6 U 186/13