Diabetes und Schlafprobleme hängen zusammen

Bett

Bett: Diabetikerinnen schlafen oft unruhig (Foto: pixelio.de, Rainer Sturm)

Wissenschaftliche Datenauswertung weist eindeutigen Zusammenhang in der Menopause nach

Durham – Frauen mit Diabetes verfügen laut einer Studie unter der Leitung der Duke University  über ein erhöhtes Risiko für Schlafstörungen. Es ist bekannt, dass Hormonveränderungen die Insulinempfindlichkeit und den Glukosestoffwechsel beeinflussen. Östrogen und Progesteron beeinflussen die Zellantwort auf Insulin.

Schlaf spielt entscheidende Rolle

Es wurde daher angenommen, dass die Hormonveränderungen während der Übergangszeit der Wechseljahre zu Schwankungen der Blutzuckerwerte führen könnten. Damit würde ein höheres Risiko einer Diabeteserkrankung bestehen. Statistisch gesehen, verfügen Frauen im mittleren Alter während dieses Zeitraumes über ein erhöhtes Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken.

Es wurde auch nachgewiesen, dass Hormonveränderungen Auswirkungen auf die Schlafqualität von Frauen haben können. Verantwortlich dafür sind hauptsächlich nächtliches Schwitzen und Hitzewallungen. Rund 42 Prozent der Frauen vor der Menopause und 60 Prozent nach den Wechseljahren leiden unter Schlafstörungen. Bei Diabetikerinnen können die Schlafprobleme durch verschiedene Symptome und damit verbundene Medikamente noch verschlechtert werden.

Asiatische Frauen stärker betroffen

Unter anderem müssen die Frauen in der Nacht häufiger auf die Toilette, was immer wieder zu einem Aufwachen führt und die Schlafstörungen weiter verschlimmert. Gleichzeitig gilt der Schlaf als Schlüsselfaktor beim Versuch Diabetes zu verhindern und besser mit einer Erkrankung umzugehen. Die in „Menopause“ veröffentlichen Ergebnisse basieren auf den Daten von zwei größeren Internetumfragen.

Es zeigte sich, dass die mit dem Schlaf verbundenen Symptome bei Frauen mit Typ-2-Diabetes deutlich häufiger waren. Bei Diabetikerinnen waren die Schlafprobleme zudem auch stärker ausgeprägt. Der Zusammenhang konnte in den USA bei vier großen ethnischen Gruppen nachgewiesen werden. Besonders davon betroffen waren asiatische Frauen.

Quelle: pressetext.com