Verzögerte Schnittentbindung kann groben Behandlungsfehler darstellen

Als grob behandlungsfehlerhaft sei es zu bewerten, wenn auffällige Herzfrequenzwerte des Kindes die ärztliche Entscheidung zu einer alsbaldigen Geburtsbeendigung durch Schnittentbindung erfordert hätten, die Geburt jedoch 30 Minuten lang unter Anwendung eines Geburtshockers gefördert wurde. Dies entschied das Oberlandesgericht (OLG) Hamm.

Aktenzeichen: OLG Hamm, 16.05.2014, AZ: 26 U 178/12
Entscheidungsjahr: 2014