Tele-Medizinische Leistungen

Vereinbarung über telemedizinische Leistungen in der vertragsärztlichen Versorgung im Zusammenhang mit § 87 Abs. 2a Satz 7 SGB V vom 14.12.2016: http://www.kbv.de/media/sp/Anlage_31_Telemedizinische_Leistungen.pdf

Vergütung für Videosprechstunde geregelt – Start schon seit April: http://www.kbv.de/html/1150_27150.php

Zu den Indikationen gibt die KBV an:

Videosprechstunden können bei folgenden Anlässen durchgeführt werden:

  • Visuelle postoperative Verlaufskontrolle einer Operationswunde
  • Visuelle Verlaufskontrolle einer/von Dermatose(n), auch nach strahlentherapeutischer Behandlung
  • Visuelle Verlaufskontrolle einer/von akuten, chronischen und/oder offenen Wunden
  • Visuelle Beurteilung von Bewegungseinschränkungen/-störungen des Stütz- und Bewegungsapparates, auch nervaler Genese, als Verlaufskontrolle
  • Beurteilung der Stimme und/oder des Sprechens und/oder der Sprache als Verlaufskontrolle
  • Anästhesiologische, postoperative Verlaufskontrolle

Bisherige Übergangsfristen und -regelungen
Die bisherige Übergangsfrist endet mit der jetzt neu getroffenen Vereinbarung am 31.12.2016. Die Übergangsregelung der Qualitätssicherung wurden von KBV und Kassen verlängert. Es dauern Beratungen noch an.

Zur Abrechnung beiden telemedizinischen Leistungen (Überwachung mit Defibrillator oder CRT-System) ist weiter eine Genehmigung der Kassenärztlichen Vereinigung nach der Qualitätssicherungsvereinbarung zur Herzschrittmacherkontrolle erforderlich.