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Belegärztliche Tätigkeit

Ein Vertragsarzt, der in einem Krankenhaus einige Betten mit seinen Patienten (Belegpatienten) belegen kann, wird als Belegarzt bezeichnet und seine Leistungen im Krankenhaus als belegärztliche Tätigkeit. Voraussetzung ist zum einen eine Zulassung des Krankenhauses nach § 108 SGB V und zum anderen die Anerkennung als Belegarzt durch die zuständige Kassenärztliche Vereinigung. Der Belegarzt ist nicht im Krankenhaus angestellt, aber er ist berechtigt, seine Patienten im Krankenhaus zu behandeln und nutzt dazu bereitgestellte Dienste, Einrichtungen und Mittel stationär oder auch nur teilstationär.
Kosten, die durch diese Inanspruchnahme von Personal, Räumen und Geräten bei der Behandlung entstehen, erstattet der Belegarzt dem Krankenhaus.

Seit einigen Jahren werden für Belegpatienten gesonderte Fallpauschalen und ggf. Zusatzentgelte vereinbart. Die Abrechnung erfolgt nach DRGs. Das Belegarztwesen soll die ambulante und stationäre Versorgung kostengünstig verbinden.

Ärztliche Kooperationen

 

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