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Frauen: Schlafstörungen können Blutdruck erhöhen

Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigt laut neuer Studie deutlich

Frau: Schlafprobleme sind weitverbreitet

New York - Es ist bekannt, dass sich chronischer Schlafmangel auf die Herz-Kreislauf-Gesundheit auswirken kann. Laut einer Studie von Forschern des Columbia University Irving Medical Center  erhöhen aber bereits leichte Schlafstörungen, wie Probleme beim Einschlafen, den Blutdruck bei Frauen merklich.

Chronische Schlaflosigkeit

Fast ein Drittel der Erwachsenen schläft nicht genug. Bei Frauen dürfte dieses Problem noch weiter verbreitet sein. Laut Studien haben Frauen ein höheres Risiko. Einige Forscher gehen davon aus, dass chronische Schlaflosigkeit bei Frauen doppelt so häufig auftritt wie bei Männern. Das ist laut Forschungsleiterin Brooke Aggarwal besorgniserregend. Studien hätten gezeigt, dass Schlafmangel und leichtere Schlafprobleme unverhältnismäßige Auswirkungen auf die Herz-Kreislauf-Gesundheit von Frauen haben.

Für die aktuelle Studie wurden der Blutdruck und die Schlafgewohnheiten von 323 gesunden Frauen untersucht. Leichte Schlafprobleme, wie eine schlechte Schlafqualität, späteres Einschlafen und Schlaflosigkeit, waren drei Mal so häufig wie schwerere Schlafstörungen und obstruktive Schlafapnoe. Frauen mit leichten Schlafproblemen verfügten zudem eher über einen erhöhten Blutdruck. Dazu gehörten auch Frauen, die zwischen sieben und neun Stunden pro Nacht schliefen. Die Schlafzeiten wurden dabei über ein Gerät am Handgelenk gemessen.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Ein Teil der Frauen gestattete die Entnahme einiger Endothelzellen aus dem Inneren einer Armvene, um nach einem entzündungsfördernen Protein zu suchen, das mit der Entwicklung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Verbindung steht. Dabei konnte ein Zusammenhang zwischen Entzündungen und leichten Schlafstörungen nachgewiesen werden. Laut Aggarwal führen leichte Schlafprobleme möglicherweise zu einer vaskulären Entzündung der Endothelzellen, die ein wesentlicher Faktor bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind. Die Forschungsergebnisse wurden im "Journal of the American Heart Association" veröffentlicht.

Quelle: www.pressetext.com, Foto: pixelio.de, Corinna Dumat

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