Die Übersendung der Krankengeschichte – welche Befunde darf der Hausarzt der BG zusenden und wie rechnet er diese Leistung ab?

Zur Feststellung eines Arbeitsunfalls oder einer Berufskrankheit wird durch die Berufsgenossenschaft/Unfallkasse (UV-Träger) vom Hausarzt gelegentlich die Krankengeschichte oder ein Auszug daraus angefordert, die/der sich regelmäßig auf frühere Unfälle oder Erkrankungen bezieht.

Die UV-Träger benötigen die Krankengeschichte oder einen Auszug daraus zum Zweck der Heilbehandlung oder zur Klärung medizinischer Zusammenhangsfragen. Die entsprechende Unfallverletzung oder Berufskrankheit ist dem Hausarzt vom UV-Träger mitzuteilen, damit dieser seine Aufzeichnungen sichten und die zu übersendenden ärztlichen Unterlagen zusammenstellen kann.

Ungeachtet des Umfangs der übersandten Krankengeschichte oder eines Auszuges daraus, erhält der Hausarzt eine pauschale Gebühr nach UV-GOÄ Nr. 193 zzgl. Porto.