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Ambulante spezialfachärztliche Versorgung (ASV)


Die KBV informiert auf ihren Seiten:..."Seit 1. April 2014 gibt es ein neues Behandlungsangebot für Patienten, die an einer schweren oder seltenen Erkrankung leiden: die ambulante spezialfachärztliche Versorgung - kurz ASV.

Das Besondere: Die Behandlung erfolgt durch interdisziplinäre Ärzteteams in Praxen und Kliniken. Erstmals übernehmen Vertragsärzte und Krankenhausärzte gemeinsam die ambulante hochspezialisierte Versorgung und das zu gleichen Rahmenbedingungen.

Die ASV umfasst die Diagnostik und Behandlung komplexer, schwer therapierbarer Krankheiten. Der Gesetzgeber hat drei Bereiche identifiziert, die diese Kriterien erfüllen:

  • schwere Verlaufsformen von Erkrankungen mit besonderen Krankheitsverläufen, zum Beispiel onkologische Erkrankungen, Rheuma und Herzinsuffizienz
  • seltene Erkrankungen und Erkrankungszustände mit entsprechend geringen Fallzahlen, zum Beispiel Tuberkulose, Marfan-Syndrom, Mukoviszidose
  • hochspezialisierte Leistungen, zum Beispiel CT/MRT-gestützte interventionelle schmerz-therapeutische Leistungen..."

Weiter wird informiert: ..."Alle Leistungen, die im Rahmen der ASV abgerechnet werden dürfen, sind in einem Appendix aufgeführt: Im Abschnitt 1 finden sich die EBM-Positionen, im Abschnitt 2 Leistungen, die bislang keine Abbildung im EBM gefunden haben.

Nach dem aktuellen Beschluss des ergänzten erweiterten Bewertungsausschusses können Leistungen des Abschnitts 2 ab Juli nach der Gebührenordnung für Ärzte abgerechnet werden, bis diese im neuen Kapitel 50 des EBM abgebildet sind. Eine Sonderregel gibt es für Leistungen der Onkologie-Vereinbarung.

Die Vergütung sämtlicher ASV-Leistungen erfolgt extrabudgetär - ohne Mengenbegrenzung zu festen Preisen. Die Leistungen dürfen nur Ärzte durchführen, die eine ASV-Berechtigung haben...

Die KBV  gibt auch Hinweise z.B. über die Teilnahme der Ärzte aus Praxis oder Klinik am ASV, über die Krankheitsbilder und Indikationen,

 

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